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pulsierender Schlauch

Bewegte Flüssigkeiten zeigen nicht nur räumliche Form- oder Gestaltbildungen, sondern auch zeitliche Rhythmisierungen, die durch die Strömung bewirkt werden. Hier gibt eine leicht bewegliche Schlauchwand Gelegenheit zu einer rhythmisch pulsierenden Rohrströmung. Nach Öffnen des Wasserhahns ist zunächst nur ein gleichmäßiges Strömen in allen Schlauchabschnitten zu bemerken. Dann aber beginnt der bewegliche Verbindungsschlauch rhythmisch zu pulsieren, wobei er sich im Wechsel verengt und wieder zu seinem ursprünglichen Durchmesser aufweitet. Dabei geschieht das Zusammenziehen mit einer gewissen Heftigkeit, was mit der Hand, die den Schlauch hält, als kleiner Ruck zu spüren ist. Dieses wiederholt sich periodisch, aber nicht in einem maschinell-präzisen Takt, sondern mit kleinen Variationen. Der Vorgang erinnert mit seinem schlagartigen Zusammenziehen und weniger heftigen Aufweiten eher an eine Art von Herzschlag als an eine maschinelle Bewegung.
Eine ausführlichere Erörterung des Mäanders findet sich auch im WasserZeichen Nr. 39.
 
Sie können diese experimentelle Version des pulsierenden Wasserstromes zusammen mit weiteren Experimenten bei uns entleihen. Näheres ist unter Experimente ausgeführt.